Städteplanung im Kreis Recklinghausen mit MapInfo-Techniken
30.09.2005
 
Erfolgreiche Umsetzung eines Web Mapping Service im Rahmen des GDI Verbundprojekt 2005 – „Networking Business“

Das Katasteramt Kreis Recklinghausen, die Gemeinsame Kommunale Datenzentrale ( GKD) Recklinghausen und die Stadt Dorsten haben erfolgreich ihr Web Mapping Service (WMS) Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des GDI Verbundprojektes 2005, das unter dem Namen "Networking Business" läuft, umgesetzt. Wesentlich dazu beigetragen hat die MapInfo GmbH, ein führender Anbieter von Location Intelligence Lösungen. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung von Geobasis- und Geofachdaten für Planungsprozesse und Bauvorhaben, wie z.B. bei Projekten des Stadtumbaus West oder der Entwicklung von Gewerbeflächen im Kreis Recklinghausen. Dazu werden u. a. 3D-Geobasisdaten auf der Grundlage von 2D-Bestands- und Planungsdaten für die Präsentation und Umsetzung der Zukunftsplanung herangezogen. Die 3D-Geobasisdaten werden vom vorhandenen, standardkonformen OGC)">W3DS-Service des Katasteramtes bei CPA Geo-Information bereitgestellt. Live demonstriert wird diese Applikation auf der Intergeo 2005 in Düsseldorf am Stand der MapInfo GmbH (Halle 3, Stand G3.212).

Ein wesentlicher Nutzen ist die gebündelte interoperable Informationsbereitstellung über einen standardkonformen OGC)">WMS-Dienst. Die Öffentliche Verwaltung soll insbesondere von der Optimierung der Planungsabläufe, die aus der Unterstützung der verschiedenen Stellen bei Planung, Bau und Vermarktung resultiert, profitieren. Außerdem ist geplant, dass die zur Verfügung gestellten Informationen auch von der Wirtschaft – insbesondere von Banken, Architekten und Planern – verwendet werden und einen wesentlichen Mehrwert bei der direkten Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern haben. In diesem Zusammenhang wird zur Zeit an Geschäftsmodellen gearbeitet. Von besonderer Bedeutung sind dabei Nutzungsbedingungen und Verwertungsrechte für die Geobasis- und Geofachdaten, damit diese auch auf weitere Anwendungen übertragen werden können. Die umzusetzenden GDI-Standards basieren auf internationalen Standards und Normen, wie Spezifikationen des Open Geospatial Consortiums (OGC) und ISO-Normen.

Die GDI-konformen Web-Dienste erlauben den einheitlichen Zugriff auf unterschiedliche Geodaten durch standardisierte Anfragen und die Bereitstellung der fertig aufbereiteten Kartendarstellungen in einem Standardbrowser. Die Geodateninfrastruktur NRW (GDI NRW) ist eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen, die sich die Aktivierung des Geodatenmarktes sowie eine verbesserte Nutzung und einen erleichterten Zugriff auf Geoinformationen zum Ziel gesetzt hat. Aufgebaut werden soll eine problemlos zugängliche und interoperable Geodateninfrastruktur über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen hinaus. Das GDI Verbundprojekt 2005 – „Networking Business“ ist eine Aktivität im Rahmen der GDI NRW. Der Aufruf zur Teilnahme am GDI Verbundprojekt 2005 erfolgte dabei in Kooperation mit dem Deutsche Dachverband für Geoinformation e.V. (DDGI), der Initiative D21, dem Verein der Geoinformationswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (GeoMV) und dem Institut für Kommunale Geoinformationssysteme e.V. (IKGIS). Die Organisation und Koordination des Projektes wird durch die CeGi Center for Geoinformation GmbH realisiert.


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