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GEO-INFORMATICS Jan./Feb. 1999
Im Artikel "Help, the Project
Takes Time!" in der Januar-Ausgabe 1999 der Zeitschrift
GEO-INFORMATICS
schildert Petra Cremers (GEON, Groningen,
P.H.M.CREMERS@PL.HANZE.NL
) eine Reihe von Problemen, die
im Zusammenhang mit der Zeitplanung in GIS-Projekten auftreten können.
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Die Mitarbeiter sind nicht gewohnt, projektorientiert zu denken und zu
arbeiten. Die Zeitplanung erfolgt nicht oder nur eingeschränkt.
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In anderen Fällen erfolgt zwar eine präzise Zeitschätzung.
Der zeitliche Aufwand wird jedoch dediziert nicht auf einzelne Abteilungen
oder Mitarbeiter verteilt.
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Projektspezifische Aufgaben werden den Projektmitarbeitern zusätzlich
zu ihren Alltagsaufgaben aufgetragen. Es verbleibt den Teammitgliedern,
ihre Aufgaben zu priorisieren. Dies kann dazu führen, daß die
am dringlichst erscheinenden Aufgaben zuerst erledigt werden. Die übrigen
Aufgaben werden zurückgestellt. Geschieht dies ohne Absprache mit
anderen Projektmitarbeitern, dem Projektleiter oder den Fachvorgesetzten,
sind Konflikte zu erwarten.
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Die Priorität wird den Alltagsaufgaben gegeben und weniger den projektbezogenen
Tätigkeiten. Diese werden als weniger relevant betrachtet, da der
Fachvorgesetzte in der Regel die personelle Zuständigkeit behält
und über Gehalt und Beförderung zu entscheiden hat. Der Projektleiter
verfügt nur temporär über den Status eines Vorgesetzten.
Oftmals entstammt er der gleichen organisatorischen Ebene wie die Projektmitarbeiter
und genießt somit kaum höhere Autorität. Es sind sogar
Konflikte zwischen Fachvorgesetztem und Projektleiter in bezug auf die
Ressourcennutzung möglich.
Die genannten Punkte machen wieder mal deutlich, daß die Zeitplanung
in GIS-Projekten eine sehr wichtige Aufgabe darstellt. Die Planungsergebnisse
sind zwischen Projektleitung, Unternehmensleitung, Projektmitarbeitern
und Fachvorgesetzten zu kommunizieren und im Sinne einer Projektkontrolle
zu prüfen.
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