Hinsichtlich ihrer räumlich-geometrischen Eigenschaften lassen sich Objekte mit Ortsbezug auf einige grundlegende geometrische Grundstrukturen zurückführen:

Ein Punkt kann beispielsweise die Spitze eines Berges repräsentieren, eine Linie den Verlauf einer Grenze, eine Fläche eine bestimmte Nutzungsart beschreiben und ein Körper eine geologische Schicht darstellen. Eine Karte stellt herkömmlicherweise die Information modellhaft durch eine Zusammenstellung von Punkten, Linien und Flächen dar, die durch ihre Lage in einem bestimmten Koordinatensystem bestimmt sind. Wir können in diesem Zusammenhang auch von einem zweidimensionalen Modellierungsansatz sprechen. Der vierte Typ - die Darstellung einer Entität durch Volumenelemente (Körper) - ist in Karten weniger gebräuchlich, findet sich jedoch in Anwendungsgebieten mit ausgeprägtem Bezug zu dreidimensionalen Entitäten, beispielsweise bei der Darstellung geologischer Schichten oder in Plänen von Hochbaumaßnahmen.
Bei der digitalen Repräsentation dieser geometrischen Grundstrukturen sind grundsätzlich zwei Ansätze möglich: Aus kartographischer Sicht liegt die Wiedergabe linienhafter Objekte durch einzelne Vektoren nahe (vektororientierter Ansatz). Daneben existiert der rasterorientierte Ansatz, bei dem die geometrischen Grundstrukturen in einzelne Rasterelemente zerlegt werden.
